All die elektronischen Geräte die wir täglich nutzen, benötigen Batterien oder Akkus und diese müssen für Reisen transportiert werden. Die Gefahr die davon ausgehen kann, ist meist nicht unmittelbar ersichtlich. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) gibt auf der folgenden Seite bekannt was erlaubt und was verboten ist.

Ein besonderes Augenmerk gilt den Lithium-Batterien und -Akkus; diese sind im aufgegebenen Gepäck grundsätzlich verboten. Falls sie eine maximale Spannung von 12 Volt haben, eine innere Energie von höchstens 100 Wh haben und der «Special Provision» A67 der «International Civil Aviation Organization» genügen, dann dürfen zwei Stück auch im aufgegebenen Handgepäck mitgeführt werden; weitere Details siehe auf der Webseite des BAZL.

Lithium-Batterien und -Akkus (innere Energie bis 160 Wh) sollten daher grundsätzlich im Handgepäck mitgeführt werden, Details siehe auf der Webseite des BAZL.

Beispiele der inneren Energie von Lithium-Akkus:

Kategorie Beispiel Spannung Innere Energie
Pocket-Kamera Olympus Tough TG-5 3.6 V 4.9 Wh
Kleine Spiegelreflexkamera Canon 6D 7.2 V 13 Wh
Camcorder Canon Legria HF G40 7.4 V 13 Wh
Grosse Spiegelreflexkamera Canon 1Dx 11.1 V 28 Wh
Drohne dji Mavic Pro 11.4 V 43.6 Wh
Laptop Acer Aspire 5 10.8 V 47 Wh
Laptop Acer Aspire V17 Nitro 11.4 V 51 Wh

Das Thema Versicherungen darf für eine länger dauernde Reise ausserhalb Europas nicht vernachlässigt werden.

Ich besitze bereits den «TCS ETI Schutzbrief Welt» und bin Gönner der REGA. Hier eine paar Hinweise aus meiner Sicht für Neuseeland (ich bleibe in der Schweiz gemeldet):

Person Krankenkasse Zusatzversicherung fürs Ausland abschliessen und sicherstellen, dass sie für die Dauer des Aufenthalts und das entsprechende Land gültig ist.
Personen-Assistance Ist im «TCS ETI Schutzbrief Welt» enthalten.
Heilungskosten Der «TCS ETI Schutzbrief Welt» kann um «Heilungskosten Welt» ergänzt werden; darin enthalten ist die unbegrenzte Kostendeckung falls eine Heimreise nicht zumutbar ist.
Unfall Bei bestehendem Arbeitsverhältnis meist durch die SUVA gedeckt, ansonsten muss der Zusatz bei der Krankenkasse beantragt werden.
Privater Rechtsschutz Klären ob der Schutz auch ausserhalb Europas gültig ist. Im «TCS ETI Schutzbrief Welt» ist der Rechtsschutz weltweit enthalten.
Medizinische Beratung Im Gönnerbeitrag der REGA enthalten.
Repatriierung (medizinisch) Im Gönnerbeitrag der REGA enthalten.
AHV Wer frühpensioniert ist oder nicht arbeitet und in einem Kalenderjahr den Mindestbetrag nicht erreicht, muss diesen bei der AHV-Zweigstelle der Wohngemeinde einzahlen; andernfalls wird im AHV-Alter die Rente gekürzt.
Reise Annullierungskosten Im «TCS ETI Schutzbrief Welt» enthalten.
Reisegepäck In der Hausratversicherung enthalten, beim Versicherer prüfen ob die Deckung genügend hoch ist.
Fahrzeug Motorfahrzeugversicherung Versicherungen die in der Schweiz abgeschlossen werden, gelten nur für Europa; für Neuseeland muss eine Versicherung bei einem neuseeländischen Versicherer abgeschlossen werden, z.B. «Star Insurance Specialists».
Fahrzeug-Assistance Ist im «TCS ETI Schutzbrief Welt» nicht enthalten und muss bei einem neuseeländischen Versicherer abgeschlossen werden.
Rechtsschutz Verkehr Klären ob der Schutz auch ausserhalb Europas gültig ist.
Hausrat Die beweglichen Teile im Wohnmobil gelten als Hausrat und müssen bei der Hausratversicherung genügend hoch versichert werden.
Seetransport Für den Transport des Wohnmobils kann eine Güterversicherung abgeschlossen werden, die Kosten betragen ca. 1% des aktuellen Wertes des Fahrzeugs.
Drohne Haftpflichtversicherung Beim Versicherer ist zu klären ob die Haftpflichtkosten die durch die Drohne verursacht werden können, gedeckt sind.

Angaben ohne Gewähr.

Schweizer Motorfahrzeugversicherungen sind in Neuseeland nicht gültig, deshalb muss eine bei einem neuseeländischen Versicherer abgeschlossen werden.

Wer wie ich viele Monate unterwegs ist, muss sich auch Gedanken darüber machen wie der Papierkram erledigt werden soll. Hier einige Tipps:

  1. Sämtliche Dokumente digital (in der Cloud) speichern, ich verwende dazu schon seit Jahren die kostenpflichtige Variante von Dropbox. Unterwegs nutze ich ein portables All-in-One-Gerät zum Drucken, Kopieren oder Scannen.
  2. Den Schriftverkehr mit Firmen und Amtsstellen soweit als möglich elektronisch regeln (z.B. E-Rechnung von PostFinance oder «E-Post Office» von «DIE POST»).
  3. Den Inhalt des Hausbriefkastens auf ein Minimum reduzieren; ein Projekt das bei mir seit bald einem Jahr läuft und ich erhalte heute noch 10% im Vergleich zu vor einem Jahr. Falls doch noch was Wichtiges im Briefkasten landen sollte, bietet die DIE POST einen kostenpflichtigen Scan-Service an; so sind alle relevanten Dokumente elektronisch verfügbar.
  4. Für den Internet-Zugriff von (fast) überall gibt es heute clevere Systeme (z.B. skyroam).
  5. Sicherheit im Internet ist wichtiger denn je. Neben dem Antivirenprogramm, nutze ich auf dem Laptop die Virtual Private Network Software ExpressVPN. Dadurch ist die Verbindung vom Laptop zum Internet gegen Hackerangriffe geschützt.
  6. Damit nun die elektronische Mailbox nicht zum Albtraum wird, vertraue ich schon seit längerer Zeit der SaneBox.

Auch die vierte Teilnahme an der Green Card Lotterie brachte mir kein Glück. Nun versuche ich es noch ein fünftes Mal. Es dürfte das letzte Mal sein, denn der starke Blonde mit der Föhnfrisur im Weissen Haus möchte dieses Programm abschaffen.

 

Hauptziel meines Besuches war die Firma Seabridge die mein Wohnmobil für die erste Überseereise nach Neuseeland (ab Zeebrugge, Belgien oder Bremerhaven, Deutschland) verschiffen wird. Leider gibt die Reederei den Fahrplan frühstens 3 Monate vor Abfahrt bekannt. Da das Wohnmobil Anfang Oktober ankommen soll, wird der Fahrplan frühestens Anfang Juli bekannt sein. Pro Monat fahren zwei bis drei Schiffe nach Neuseeland. Die Rückreise kann auch erst frühstens 3 Monate vor der Rückverschiffung geplant werden.

Bedingung für die Verschiffung eines Fahrzeugs ausserhalb Europas ist ein «Carnet de Passages en Douane (CPD)», es erlaubt die zollfreie Einfuhr. Das Gesuch kann beim TCS eingreicht werden. Die zu hinterlegende Kaution beträgt mindestens CHF 3’000.- und kann bis zu 100% des aktuellen Wertes des Fahrzeuges betragen.

Empfohlen wird die Ausstellung eines «Internationalen Führerausweises», dieser kann bei den meisten Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt bezogen werden.

Die Firma Seabridge bietet Adapter für den Anschluss der Gasflaschen an.

 

 

Auch bei der dritten Teilnahme habe ich kein Glück:

Ein vierter Anlauf soll mir für das «Diverity Immigrant Visa» Programm (DV-2019) Glück bringen.

Nachdem ich kein Glück bei der Verlosung DV-2016 hatte, habe ich mich für das Diversity Immigrant Visa Program DV-2017 beworben und mit etwas Glück bin ich im Mai 2016 im Besitz einer Green Card für die Zeit ab 2017.


Teilnahme DV-2017

Leider wurde ich bei der Green Card Verlosung DV-2016 nicht gezogen. Da gibt’s nur eines: Kopf nicht hängen lassen und für die DV-2017 anmelden.

Resultat Verlosung DV-2016

Bei den ersten Überlegungen kommen für mich folgende Wohnmobiltypen in Frage:

  1. Kastenwagen (Basis ist ein serienmässiger Kleintransporter, z.B. Fiat Ducato)
  2. Teilintegriertes Wohnmobil (verwendet das Fahrerhaus des Serienfahrzeugs)
  3. Vollintegriertes Wohnmobil (wird auf dem Fahrgestell ohne Fahrerhaus aufgebaut)

Das vollintegrierte Wohnmobil habe ich aufgrund der Grösse und des Preises recht schnell aus der Liste gestrichen. Die Erfahrungen meiner ersten Reise in Westkanada zeigten auch beim teilintegrierten Nachteile in der Grösse und Übersichtlichkeit im Verkehr. Der geringe Verbrauch, die Alltagstauglichkeit, die Besichtigung am Suisse Caravan Salon und der Umstand, dass ich auf meiner grossen Reise vor allem alleine reise, haben mich dazu bewogen ein Wohnmobil auf der Basis eines Kastenwagen zu beschaffen.