Ich habe einige Tage in Auckland verbracht und deshalb ein paar ganz persönliche Tipps zusammengetragen.

Wir Schweizer sind ja was Brot anbetrifft schon sehr verwöhnt. Umso schwieriger wird es im Ausland aus unserer Sicht “gutes” Brot zu finden. Ich bin bei AMANO fündig geworden. Neben dem sehr guten Restaurant ist auch eine Bäckerei angeschlossen. Ich bin jeden Tag gerne ein paar Meter zu Fuss gegangen und das herrliche Baguette mit spitzen Enden zu kaufen.

Den frischesten Fisch gibt es in Auckland im «Auckland Fish Market». Wer, wie ich, auch mal keinen grossen Aufwand fürs Kochen investieren will, der kauft geräucherten Fisch, der kalt gegessen werden kann. Der «Auckland Fish Market» verfügt über eine eigene Räucherei wo der Fisch sechs Stunden unter Teebaumholz geräuchert wird. Besonders geschmeckt hat mir der geräucherte «Blue Moki» und der Lachs.

Ich mag sehr gerne Bier und bin auf der Suche nach einem sehr guten bei «Dr Rudis Rooftop» fündig geworden. Die Aussicht auf den Viaduct Harbour ist grandios und das «Lagunitas IPA» ist aktuell Nummer drei auf meiner Bierrangliste. Dazu kann ich die «Jalapeno & Brie Poppers» empfehlen, unheimlich scharf und unheimlich gut.

Auswärts gegessen habe ich in Auckland nicht sehr oft. Zum einen hatte ich in meinem Appartment eine voll ausgerüstete Küche, zum anderen ist das Essen in Neuseeland auch teuer; NZ$ 50.- (ca. CHF 35.-) für ein Essen ohne was besonderes sind üblich. Das Lokal «Culpeper» ist gut gelegen, hat eine gute Atmosphäre und der «Blackened Fish Taco» hat sehr gut geschmeckt. Nur eben die Preise: zwei Glas Bier kosteten mit CHF 16.- gleichviel wie das Essen…

Neben all den bekannten Sehenswürdigkeiten empfehle ich bei schönem Wetter und einbrechender Dunkelheit einen Spaziergang vom «Downtown Ferry Terminal» via das «Wynyard Crossing» zum Silo Park.