Die Verschiffung des Wohnmobils beim Diensteanbieter «Seabridge» nach Neuseeland ist gebucht.

Los geht es am 27. August 2018 in Bremerhaven und wenn alles nach Plan klappt dann sollte das Schiff TYSLA (230 Meter lang, Kapazität: 8’000 Autos) der Logistikfirma «Wallenius Wilhelmsen» nach 38 Tagen am 3. Oktober 2018 in Neuseeland eintreffen.

Bildkredit: Wikimedia Commons Bahnfrend

Nun geht’s an das Planen der Reise. Hier ein paar persönliche Buchtipps.

«Neuseeland mit dem Wohnmobil», Wiebke Reissig-Dwenger und Sönke Dwenger
Je sechs Routen auf der Nord- und Südinsel, Land und Leute, Reiseinformationen und GPS-Daten der Campingplätze.

«Als Dach der Sternenhimmel», Jenny Menzel
Routenplanung, Fakten und Tipps zum Strassenverkehr, Technik im Wohnmobil, kaufen oder mieten?, ausführliche Tipps zum Camping, reisen mit Kindern, Budgetplanung und Check- & Packlisten.

«Mit dem Wohnmobil durch Neuseeland», WOMO-Reihe Band 69, Dieter Giesen und Andrea Lossen
Neun Touren auf der Nordinsel, zwölf auf der Südinsel und sehr detaillierte Tipps & Infos.

«Tausend Tage Wohnmobil», Hildegard Grünthaler
In drei Jahren durch die USA, Kanada, Mexiko, Neuseeland und Australien. Kurzweilig geschriebenes, sehr persönliches Buch, das mich ins Reiseabenteuer reingezogen hat. Gewählt werden die eher ruhigen Orte abseits der Touristenpfade, man fühlt sich als Entdecker. Die sehr wenigen Bilder muss man während des Lesens im Buch suchen. Etwas gestört hat mich der nörgelnde Unterton.

«Lonely Planet Reiseführer Neuseeland», Diverse AutorInnen
Der Klassiker, riesiger Informationsgehalt, gut recherchiert, wenig Bilder.

«Neuseeland», Die Welt auf eigenen Wegen entdecken, Stefan Loose
Sehr ausführlicher Reiseführer, gute Tipps für Veranstaltungen, Aktivitäten & Touren, spärliche Informationen für Wohnmobilbesitzer.

Von der Werbe-Werkstatt Artolino wurden zwei MANIMONDO-Logos am Wohnmobil auf beiden Seiten angebracht. Zudem habe ich noch zwei Faserpelzjacken bedrucken lassen, die mich auf meinen Reisen begleiten werden.

Schon kurz nachdem ich mich zum ersten Mal mit einem Schläger hinter einen Tischtennistisch stellte, habe ich mich im Firmensport fürs Arbeiten im Hintergrund interessiert. Gestartet vor 33 Jahren als Klassierungschef, übernahm ich vor 20 Jahren den Posten als Chef der technischen Kommission und wir haben versucht den Spielern ein optimales Umfeld für das Tischtennisspiel zu bieten. Herzlichen Dank ans Team für die tolle Zusammenarbeit und das Tankgeld für meine erste Reise nach Neuseeland.

In welchen Jahr waren diese Titel in der Schweizer Hitparade hauptsächlich zu hören?

Erlaubtes Hilfsmittel: dein Gedächtnis. Als richtige Antwort gilt auch das Jahr vorher und nachher. Erlaubte Zeit: 5 Minuten.

 

1. Scorpions - Wind of Change
2. Die Toten Hosen - Tage wie diese
3. Bee Gees - Night Fever
4. Milky Chance - Stolen Dance
5. Maroon 5 - This Love
6. Beatles - Hey Jude
7. Pink Floyd - Another Brick In The Wall
8. Michael Jackson - Billie Jean
9. Johnny Cash - Ring of Fire
10. Rolling Stones - Angie
11. Rasmus - In the Shadows
12. Züri West - I schänke dir mis Härz
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Ein grosser Schritt auf dem Weg zum MANIMONDO-Abenteuer ist getan. Am 28. Juni 2018 abends habe ich in Ittigen mit zwei Dutzend Kolleginnen und Kollegen meinen Schritt von der bezahlten Arbeit bei Swisscom in die frühzeitige Pension gefeiert. Ich danke für die netten Worte, die vielen Geschenke, Petrus fürs gute Wetter und dem Team vom SV, das fürs leibliche Wohl gesorgt haben.

Begleitet wurden wir von einer Musikauswahl aus den vergangenen 60 Jahren. Davon durften die Gäste von 12 Titeln in einem Quiz raten in welchem Jahr diese in der Schweiz am erfolgreichsten waren. Heinz Bracher, Patrick Egger und Martin Zutter haben die drei Preise ergattert und bald werden Bilder ihrer Wahl ihre Wände zieren. Der Beste von ihnen hat sechs Punkte erzielt und wenn du denkst «Das kann ich besser», dann hast du die Gelegenheit dies hier zu beweisen.

Auch die vierte Teilnahme an der Green Card Lotterie brachte mir kein Glück. Nun versuche ich es noch ein fünftes Mal. Es dürfte das letzte Mal sein, denn der starke Blonde mit der Föhnfrisur im Weissen Haus möchte dieses Programm abschaffen.

 

Wer unabhängig von der Stromversorgung auf Campingplätzen über einen 220V-Anschluss verfügen will und die nahe Umgebung nicht mit dem Lärm eines Generators belästigen will, der benötigt einen Wechselrichter. Dabei ist darauf zu achten, dass der Wechselrichter eine reine Sinuswelle zur Verfügung stellt. Bei günstigen Wechselrichtern ist dies oft nicht der Fall, sie liefern lediglich eine modifizierte Sinuswelle. Schaltnetzteile, die meist in Steckernetzteilen zum Einsatz kommen und Akku-Ladegeräte (für mich als Hobbyfotograf wichtig) arbeiten nur zuverlässig mit einer reiner Sinuswelle. Ich habe mich (nachdem mir in meiner Garage die üble Sinuswelle des Billiggerätes gezeigt wurde) für IBS in Thun entschieden und bei Marcel Gilgen installieren lassen.

Der installierte Wechselrichter 12V/220V

 

Steckdose ab Wechselrichter

Hauptziel meines Besuches war die Firma Seabridge die mein Wohnmobil für die erste Überseereise nach Neuseeland (ab Zeebrugge, Belgien oder Bremerhaven, Deutschland) verschiffen wird. Leider gibt die Reederei den Fahrplan frühstens 3 Monate vor Abfahrt bekannt. Da das Wohnmobil Anfang Oktober ankommen soll, wird der Fahrplan frühestens Anfang Juli bekannt sein. Pro Monat fahren zwei bis drei Schiffe nach Neuseeland. Die Rückreise kann auch erst frühstens 3 Monate vor der Rückverschiffung geplant werden.

Bedingung für die Verschiffung eines Fahrzeugs ausserhalb Europas ist ein «Carnet de Passages en Douane (CPD)», es erlaubt die zollfreie Einfuhr. Das Gesuch kann beim TCS eingreicht werden. Die zu hinterlegende Kaution beträgt mindestens CHF 3’000.- und kann bis zu 100% des aktuellen Wertes des Fahrzeuges betragen.

Empfohlen wird die Ausstellung eines «Internationalen Führerausweises», dieser kann bei den meisten Kontaktstellen des TCS bezogen werden.

Die Firma Seabridge bietet Adapter für den Anschluss der Gasflaschen an.

 

 

Wer kennt die Situation auf dem Campingplatz nicht: WLAN ist zwar verfügbar, dies wird aber von so vielen Personen benutzt, dass ein vernünftiges Arbeiten nicht möglich ist. Was tun?

Auf der Suche nach einer Lösung bin ich auf skyroam gestossen. Dank der patentierten «Virtual SIM Technology» kann in über 100 Ländern (Angabe des Herstellers) via das mobile Netz auf das Internet zugegriffen werden. Entweder kann das handliche Gerät für ca. $80 gekauft werden, dann kostet die Nutzung für 24h $8; oder man zahlt pro Tag $9.95 inkl. Gerätmiete. Ich habe das Gerät bisher in der Schweiz, Italien, Österreich und Deutschland getestet und bin damit sehr zufrieden.

Eine entscheidende Voraussetzung soll nicht unerwähnt bleiben: wenn kein Empfang zu einem Mobilanbieter besteht, ist natürlich keine Verbindung via skyroam möglich.